Was heißt eigentlich koptisch?
Das kommt daher, dass alle Koptinnen Kopftücher tragen.
Nein, das ist leider falsch. Das Wort "koptisch" leitet sich ab von "ägyptisch". Der Name "Kopten" geht über das arabische Wort "al.qiptâ" auf das griechische "Aigyptioiâ" zurück, ist daher gleichbedeutend mit "Ägypter". Das Wort "Kopte" weist heute auf einen ägyptischen Christen hin.
Das ist ein anderes Wort für ägyptisch.
Richtig, das Wort koptisch leitet sich von dem Hauptwort "Kopten" ab. Dieses Wort kommt über das arabische "al.qiptâ" vom dem griechischen Wort "Aigyptioiâ" her, ist daher gleichbedeutend mit "Ägypter". Das Wort "Kopte" weist heute auf einen ägyptischen Christen hin.
Das kommt von unserem Gründervater, dem heiligen Einsiedler Koptaniu.
Nein, das ist leider falsch, einen Heiligen Koptaniu gibt es gar nicht. Der Name "Kopten" geht über das arabische Wort "al.qipt" auf das griechische "Aigyptioi" zurück, ist daher gleichbedeutend mit "Ägypter". "Kopte" weist heute auf einen ägyptischen Christen hin.

Wie werden Gäste im koptischen Gottesdienst willkommen geheißen?
Die Gäste dürfen sich in die letzte Reihe setzen.
Das ist leider falsch. In vielen koptischen Kirchen gibt es gar keine Stühle. Auch wenn die koptische Kirche die Unterschiede zwischen den Kirchen sehr ernst nimmt ist ihnen das Zeichen der Gastfreundschaft gerade im Gottesdienst sehr wichtig. Ein Zeichen dieser Gastfreundschaft ist, dass zum Beispiel einer der Gäste die Bibellesung im Gottesdienst übernehmen kann.
Die Gäste sind zur Kommunion eingeladen.
Am Abendmahl (Eucharistie) in der koptischen Kirche dürfen nur Christen aus der eigenen Kirche teilnehmen. Auch wenn die koptische Kirche die Unterschiede zwischen den Kirchen sehr ernst nimmt ist ihnen das Zeichen der Gastfreundschaft gerade im Gottesdienst sehr wichtig. Ein Zeichen dieser Gastfreundschaft ist, dass zum Beispiel einer der Gäste die Bibellesung im Gottesdienst übernehmen kann.
Männliche Gäste können eingeladen werden, eine Lesung vorzutragen.
Auch wenn die koptische Kirche die Unterschiede zwischen den Kirchen sehr ernst nimmt ist ihnen das Zeichen der Gastfreundschaft gerade im Gottesdienst sehr wichtig. Die Praxis ist in den Gemeinden vor Ort aber immer anders.
Gäste werden im Gottesdienst nach vorne gebeten, damit sie ihr
Glaubensbekenntnis ablegen.
Nein, das ist nicht richtig. Für Wortverkündigung im Gottesdienst ist in der Regel der Priester zuständig. Auch wenn die koptische Kirche die Unterschiede zwischen den Kirchen sehr ernst nimmt ist ihnen das Zeichen der Gastfreundschaft gerade im Gottesdienst sehr wichtig. Ein Zeichen dieser Gastfreundschaft ist, dass zum Beispiel einer der Gäste die Bibellesung im Gottesdienst übernehmen kann.
Die werden mit Sekt und Applaus begrüßt.
Nein. Das ist natürlich Quatsch. Auch wenn die koptische Kirche die Unterschiede zwischen den Kirchen sehr ernst nimmt ist ihnen das Zeichen der Gastfreundschaft gerade im Gottesdienst sehr wichtig. Ein Zeichen dieser Gastfreundschaft ist, dass zum Beispiel einer der Gäste die Bibellesung im Gottesdienst übernehmen kann.

Welcher Apostel gilt als Gründervater der Koptischen Kirche und wird deshalb besonders verehrt?
Der Apostel Petrus, schließlich haben die Kopten auch einen Papst.
Das ist leider falsch. Richtig ist, dass auch die Kopten einen Papst haben. Der heißt zurzeit Shenouda III. und versteht sich als Nachfolger des Heiligen Markus - der das Markusevangelium geschrieben hat. Der Apostel Petrus ist für die katholische Kirche sehr wichtig. Katholiken sehen in ihm den ersten Papst.
Der Apostel Markus, die Venezianer haben seine Reliquien nur geklaut.
Das ist richtig! Der Heilige Markus hat das Markusevangelium geschrieben und ist der Legende nach in Ägypten gewesen, um dort die Kirche zu gründen. Die Reliquien (Knochen) von Markus werden heute in Venedig im Markusdom aufbewahrt. Einige davon wurden 1968 nach Kairo zurückgegeben.
Hast Du gewusst, dass auch die Kopten einen Papst haben? Der heißt zurzeit Shenouda III. und der versteht sich - genau - als Nachfolger des Heiligen Markus.
Der Apostel Jakobus, da pilgern doch alle immer hin, der ist sicher so weit
gelaufen.
Nein, das ist leider falsch. Richtig ist, dass es einen Jakobsweg gibt. Der führt aber nach Santiago de Compostella in Spanien und hat mit den Kopten nur sehr wenig zu tun. Jakobus war einer der zwölf Jünger Jesu, also einer der Apostel.
Der Heilige Markus dagegen hat das Markusevangelium geschrieben und ist der Legende nach in ägypten gewesen, um dort die Kirche zu gründen. Hast Du gewusst, dass auch die Kopten einen Papst haben? Der heißt zurzeit Shenouda III. und der versteht sich - genau - als Nachfolger des Heiligen Markus.